Wenn du etwas in eine externe KI eingibst, verlässt dieser Text dein Gerät und geht an den Anbieter. Deshalb gilt eine einfache Grundregel: Gib nur ein, was auch auf einer Postkarte stehen dürfte.
Achtung
Diese Angaben gehören NICHT in eine KI: vollständige Namen, Adressen, Geburtsdaten, Aktenzeichen, Kontonummern (IBAN), Krankheiten und Diagnosen, Passwörter. Auch nicht die Daten anderer Personen.
Die Lösung: anonymisieren
Du musst auf KI nicht verzichten. Mach deinen Text vorher unkenntlich und ersetze echte Angaben durch Platzhalter. Aus „Sehr geehrte Frau Weber, mein Konto DE12 3456 ...“ wird „Sehr geehrte [Name], mein Konto [IBAN] ...“. Die KI versteht den Zusammenhang trotzdem.
So anonymisierst du in Sekunden
- Namen ersetzen durch [Name] oder [Frau A], [Herr B].
- Adresse ersetzen durch [Adresse].
- Kontonummer, Aktenzeichen, Kundennummer ersetzen durch [Nummer].
- Datum, wenn heikel, ersetzen durch [Datum].
- Erst danach den Text in die KI einfügen.
Tipp
Dafür gibt es den Anonymisierer. Du fügst deinen Text ein, er ersetzt heikle Stellen automatisch, und alles bleibt in deinem Browser. Nichts wird gespeichert oder verschickt.
Warum EU-Anbieter ein Pluspunkt sind
Anbieter mit Sitz oder Servern in der EU unterliegen der europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Das ist ein zusätzlicher Schutz. Ein Beispiel ist Le Chat von Mistral. Pflicht ist es nicht, aber ein guter Gedanke bei sensibleren Themen.