KI ist ein starkes Werkzeug, aber sie hat Grenzen, und Betrüger nutzen sie inzwischen selbst. Wenn du beides kennst, bist du auf der sicheren Seite.
Grenzen der KI
- KI erfindet manchmal Dinge, die überzeugend klingen, aber falsch sind. Prüfe wichtige Fakten immer.
- KI ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder medizinische Beratung. Hol dir bei Fristen, Klagen, hohen Forderungen oder gesundheitlichen Beschwerden fachkundige Hilfe.
- KI kennt oft nicht die allerneuesten Regeln oder lokalen Besonderheiten.
Achtung
Betrüger erstellen mit KI täuschend echte E-Mails, gefälschte Stimmen und sogar Videos. Werde misstrauisch bei Druck wie „sofort“ oder „nur heute“, bei Geldforderungen und bei der Bitte, Passwörter oder Codes zu nennen.
So schützt du dich
- Nie unter Zeitdruck handeln. Seriöse Stellen geben dir Zeit.
- Absender prüfen: Ruf über die offizielle Nummer zurück, nicht über die in der Nachricht.
- Keine Passwörter, PINs oder Bestätigungscodes weitergeben, an niemanden.
- Im Zweifel jemandem davon erzählen, bevor du reagierst. Reden entlarvt die meisten Maschen.
Tipp
Du kannst die KI auch fragen: „Ist diese Nachricht vielleicht Betrug? Worauf sollte ich achten?“ Füge den Text (anonymisiert) ein. Das ist ein guter zweiter Blick.