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AlltagsKompass
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Handbuch · Kapitel 5

Grenzen und Betrug erkennen

Wo KI aufhört und Vorsicht anfängt: Fehler, unseriöse Angebote und Betrugsmaschen im KI-Zeitalter.

KI ist ein starkes Werkzeug, aber sie hat Grenzen, und Betrüger nutzen sie inzwischen selbst. Wenn du beides kennst, bist du auf der sicheren Seite.

Grenzen der KI

  • KI erfindet manchmal Dinge, die überzeugend klingen, aber falsch sind. Prüfe wichtige Fakten immer.
  • KI ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder medizinische Beratung. Hol dir bei Fristen, Klagen, hohen Forderungen oder gesundheitlichen Beschwerden fachkundige Hilfe.
  • KI kennt oft nicht die allerneuesten Regeln oder lokalen Besonderheiten.

Achtung

Betrüger erstellen mit KI täuschend echte E-Mails, gefälschte Stimmen und sogar Videos. Werde misstrauisch bei Druck wie „sofort“ oder „nur heute“, bei Geldforderungen und bei der Bitte, Passwörter oder Codes zu nennen.

So schützt du dich

  • Nie unter Zeitdruck handeln. Seriöse Stellen geben dir Zeit.
  • Absender prüfen: Ruf über die offizielle Nummer zurück, nicht über die in der Nachricht.
  • Keine Passwörter, PINs oder Bestätigungscodes weitergeben, an niemanden.
  • Im Zweifel jemandem davon erzählen, bevor du reagierst. Reden entlarvt die meisten Maschen.

Tipp

Du kannst die KI auch fragen: „Ist diese Nachricht vielleicht Betrug? Worauf sollte ich achten?“ Füge den Text (anonymisiert) ein. Das ist ein guter zweiter Blick.